Das Altmühltal birgt eine ganze Reihe von Schlössern. Es gibt eine eigene romantische Schlösserroute von Ost nach West quer durch den Naturpark Altmühltal. Am Ende bietet sich eine Übernachtung in Schloss Möhren an.
Das kleine Städtchen Pappenheim ist 6 Kilometer von Schloss Möhren entfernt. Seine Geschichte reicht bis ins vierte Jahrhundert vor Christus, als die Kelten sich dort ansiedelten. Später wurde es vor allem bekannt durch die Familie der Pappenheimer, die heute noch den meisten von uns geläufig sind durch das Sprichwort „Ich kenne meine Pappenheimer“. Heute ist Pappenheim vor allem eine urgemütliche Stadt.
Diese Burg ist ein Besuch wert. Mit ihrem botanischen Garten, dem Natur- und Jagdmuseum und einer echten alten Folterkammer ist sie ein echtes Schmuckstück.
In früheren Zeiten (1877 bis 1966) war das Schloss Möhren im Besitz der Familie Pappenheim. Das Familienwappen findet sich überall am Schloss, zum Beispiel in den Fenstern und der Schlosspforte. Die Sonnenuhr stammt aus dem Jahre 1877 und ist wunderschön erhalten geblieben. Und noch immer entdecken wir Details, die auf die Familie Pappenheim verweisen.
Burg Treuchtlingen In der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstand auf einem Bergsporn westlich von Treuchtlingen eine Höhenburg mit steinernem Wohnturm und mehreren Vorhöfen. Die unmodern gewordene Höhenburg ließen die Pappenheimer schon gegen Ende des 15. Jahrhunderts verfallen. Seit 1975 wurde die Burgruine durch die Fördergemeinschaft Burg Treuchtlingen freigelegt und saniert.